Rottweiler-Geheimnisse: Infos über die beliebte Hunde-Rasse "Rottweiler"

Lebenserwartung des Rottweilers ist begrenzt: Wie sterben Hunde?

"Wie sterben Hunde?" – Früher oder später stellen sich die meisten Hundehalter diese Frage, wenn Ihnen bewusst wird, dass auch das geliebte Haustier nur eine begrenzte Lebenserwartung hat. Auf den ersten Blick scheint die Frage nach dem Sterben des Hundes leicht zu beantworten zu sein: Hunde sterben wie Menschen: An Altersschwäche, an schweren Krankheiten oder durch schlimme Unfälle. Und wie beim Menschen kann die (Tier-)Medizin den Zeitpunkt des Todes hinauszögern.

Wie sterben Hunde? - Leider keine einfache Antwort

Auf den zweiten Blick werden dann aber die Unterschiede deutlich: Während aktive Sterbehilfe beim Menschen höchst umstritten ist und in sehr engen Grenzen legal, in unbekanntem Ausmaß auch illegal praktiziert wird, ist das Einschläfern eines Hundes gängige Praxis. So gilt es als Akt der Tierliebe, dem Hund unnötiges Leid zu ersparen und ihn einschläfern zu lassen.

Der Hundehalter steht dabei vor der unangenehmen Entscheidung, den zeitnahen Tod seines Hundes zu verantworten, wenn seiner Einschätzung nach das Weiterleben mit zu großem Leid verbunden ist. Relativ einfach ist die Antwort, wenn der Hund auch dann nur noch wenige Tage leidvoll zu leben hätte, wenn ihm alle Mittel der Tiermedizin zur Verfügung stehen würden. Doch wie entscheidet man, wenn der geliebte Hund noch längere Zeit Leben kann, das Ausmaß der Qualen für den Halter aber nicht wirklich abschätzbar ist? Wie entscheidet man, wenn der Hund durch eine sehr teure tiermedizinische Behandlung, die die finanziellen Möglichkeiten des Halters sprengt, noch mehrere Monate leben könnte?

Pro und Contra Einschläfern

Die Entscheidung für oder gegen das Einschläfern ist eine schwere Entscheidung: Und dennoch lautet die die Antwort auf die Frage "Wie sterben Hunde?" oftmals: Der Hund schläft friedlich ein, weil der Hund eingeschläfert wurde.

Beerdigung im Garten? Haustierfriedhof? Oder Tierverwertung?

Neben dieser Entscheidung und dem Trauerprozess kommen auf den Hundehalter weitere Herausforderungen zu. Viele Halter stellen sich z. B. die Frage "Was kostet es, einen Hund einschläfern zu lassen?". Da diese Kosten sehr unterschiedlich sind, klärt man dies im Einzelfall mit einem Gespräch mit dem Tierarzt. Je nachdem wie groß und schwer der Hund ist, ob das Einschläfern in der Praxis des Tierarztes oder in der gewohnten Umgebung des Hundes erfolgen soll, liegen die Kosten zwischen rund 30 EUR und deutlich über 100 EUR.

Egal ob der Tod des Hundes durch Einschläfern eingeleitet wurde oder sein Tod andere Ursachen hatte, stellt sich die Frage, was mit dem toten Körper des Tieres geschehen soll: Viele Hundehalter mit eigenem Garten bestatten den Hund dort, was aber nicht immer zulässig ist (z. B. in Wasserschutzgebieten, in Gebieten mit hohem Grundwasserspiegel oder wenn der Hund an eine ansteckende Krankheit litt). Oft muss dafür auch eine entsprechende Genehmigung eingeholt werden.

Falls kein eigener Garten vorliegt, scheint eine Beerdigung in einem Waldstück in der Nähe eine gute Alternative, jedoch ist dies in den meisten Fällen verboten und kann mit hohen Strafen geahndet werden. Eine sehr würdevolle, aber auch recht kostspielige Variante ist eine Bestattung auf einem Tierfriedhof. Die preiswerteste Lösung, gesetzeskonform mit dem toten Körper des Hundes umzugehen ist es, diesen der Tierverwertung zuzuführen. Die Regelungen und auch die Möglichkeiten sind regional sehr unterschiedlich und es ist sinnvoll, sich entweder beim Tierarzt oder der Stadt-/ Kreisverwaltung entsprechend zu informieren.

Denken Sie rechtzeitig über den Tod Ihres Hundes nach

Wenn Sie absehen können, dass sich die Lebenserwartung Ihres Rottweiler, die Lebenserwartung Ihres Hundes dem Ende nähert, ist es deshalb sinnvoll, dass auch Sie sich der Frage widmen: "Wie sterben Hunde?".

Im Gedenken an
"Bonny vom Burloer Land"
1990 bis 2002